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Aktuelle Meldungen


Der Bauteilkatalog für Sanierungen ist da!

Höchst energieeffiziente Konstruktionen, ökologisch und bauphysikalisch durchleuchtet im neu erschienenen Nachschlagewerk des IBO

Wien, 1.12.2016 Eine ökologische Sanierung benötigt Know-how und Erfahrung. Das neue Buch des IBO – Österreichisches Institut für Bauen und Ökologie (Hrsg.) ist deshalb als Planungswerkzeug konzipiert, das bestehende Lösungen systematisch aufarbeitet. Bauphysikalische, konstruktive und ökologische Fallbeispiele werden nach der erfolgreichen Darstellungsweise des IBO Passivhaus Bauteilkatalogs einheitlich mit Regelquerschnitten und Anschlussdetails in maßstäblichen Zeichnungen und zahlreichen Tabellen aufbereitet. Das Buch ist die ideale Ergänzung zum Passivhaus Bauteilkatalog: unverzichtbar für Planer und Bauherrn, die Immobilien nachhaltig sanieren wollen.

Das Bestellformular finden Sie hier!


QUALICHeCK Sourcebooks - Bitte um Kommentare, Beiträge, Rückmeldungen bis 30. November 2016

QUALICHeCK ist eine Initiative für mehr Qualität von Energieausweisen und Gebäuden

Wien, 7.11.2016 Hier finden Sie zwei Source Books mit wichtigen Aspekten, empfohlenen Vorgangsweisen und Beispielen.

Source book on Guidelines for better enforcement of quality of the works - Draft

Source book for improved compliance of Energy Performance Certificates (EPCs) of buildings - Draft

Wir freuen uns über Feedback bis 30. November an office@oegnb.net

Nutzen Sie die Möglichkeit, Ihre Organisation mit dem Beitrag eines Beispiels in den QUALICHeCK Source Books anzuführen.

Mit besten Grüßen

Susanne Geissler
Peter Wallisch

ÖGNB / QUALICHeCK Österreich


Einladung zum ÖGNB-Arbeitsfrühstück am 29.11.2016 mit Dr. Susanne Geissler

QUALICHeCK: Produktdatenbanken für die Erstellung von Energieausweisen nützen, Qualitätssicherung der Input-Daten sicherstellen

Wien, 27.10.2016 In den EU-Ländern gibt es verschiedene Konzepte von Produktdatenbanken, die Input-Daten für die Berechnung von Energieausweisen liefern.

Die Veranstaltung bietet einen Überblick und die Gelegenheit, Stärken und Schwächen der verschiedenen Ansätze zu diskutieren.

Zeit und Ort:
Dienstag, 29. November 2016
Frühstück ab 08:00 Uhr, Beginn ist 08:30 Uhr, Ende ca. 11:00 Uhr

ÖÖI – Österreichisches Ökologie-Institut
Seidengasse 13/3
1070 Wien

Die Teilnahme ist kostenlos! Bitte um verbindliche Anmeldung bis 24. Nov. 2016 an office@oegnb.net


General-Sanierung Parlament mit Gold von ÖGNB und klimaaktiv ausgezeichnet

Gold-Auszeichnung erstmals für ein Gebäude mit besonders hohen Anforderungen an den Denkmalschutz vergeben. Nachhaltigkeit kein Widerspruch zu Baukultur.

Wien, Oktober 2016 Bereits im Jänner 2014 wurde nach einem Hearing von der Parlamentsdirektion in Abstimmung mit der Projektsteuerung zur Generalsanierung des Parlamentsgebäudes entschieden, dass das Parlamentsgebäude sowohl nach den für Klimaschutz besonders anspruchsvollen Kriterien der Klimaschutzinitiative klimaaktiv des Umweltministeriums als auch nach den auf das Forschungsprogramm Haus der Zukunft des BMVIT zurückzuführenden umfassenden Qualitätskriterien der ÖGNB – Österreichischen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen geplant und errichtet werden soll.

Im Oktober 2016 ist nun ein wichtiger Meilenstein dieser externen Qualitätssicherung und Nachhaltigkeitsbewertung umgesetzt: Das künftige Parlamentsgebäude erhält von klimaaktiv und ÖGNB für die vorliegende Planung die Auszeichnung „klimaaktiv GOLD“ und „ÖGNB Gold“, welche erstmals für ein Gebäude mit besonders hohen Anforderungen an den Denkmalschutz vergeben wurden.

„Gerade in Tagen wie diesen zeigt die Sanierung des Parlamentsgebäudes, dass auch denkmalgeschützte Bauwerke einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten können. Das Parlament wird dadurch zur „Botschafterin für Nachhaltiges Bauen“ und sendet ein wichtiges Signal an jene, die am Pariser Klimaschutzabkommen Zweifel anbringen. Es ist mir eine Freude, dass die ÖGNB und klimaaktiv dabei gemeinsam mit allen an der Planung Beteiligten für Qualitätssicherung und Nachhaltigkeit sorgen.“ – Robert Lechner, ÖGNB

Es ist besonders erfreulich, dass durch das vorliegende Sanierungskonzept belegt werden kann, dass historisch-architektonische Qualitäten sehr gut auch mit strengen Anforderungen an Nachhaltigkeit, Umwelt und Klimaschutz in Einklang gebracht werden können. Bei der Parlaments-Sanierung kommt dies beispielsweise durch eine spürbare Reduktion des Energieverbrauchs und eine deutliche Steigerung im Bereich des Komforts und der Behaglichkeit für die Nutzerinnen und Nutzer des Gebäudes zum Ausdruck. Die Basis dafür ist eine frühzeitige Einbeziehung von Nachhaltigkeitszielen in den Planungs- und Entscheidungsprozess und dafür ist in Anbetracht des herausragenden Ergebnisses allen Beteiligten großer Respekt zu zollen.

Dem Beispiel des Parlamentsgebäudes sollen möglichst viele andere historische Gebäude folgen: Nachhaltigkeit und Klimaschutz stehen nicht im Widerspruch zu höchsten Anforderungen an die Baukultur, sie ergänzen einander.

Folgende Qualitäten sind aus Sicht der Nachhaltigkeitsbewertung besonders hervorzuheben:

  • Energieeffizienz: Der Heizenergiebedarf kann gegenüber dem Bestand um mehr als 60 Prozent reduziert werden; für ein denkmalgeschütztes Gebäude ein herausragend guter Wert.
  • Haustechnik, Beleuchtung: Im Bereich der technischen Ausstattung werden modernste und damit besonders energieeffiziente Systeme eingesetzt. So gelingt es, dass trotz einer deutlichen Erweiterung der Nutzflächen der Energiebedarf des Gebäudes geringer sein wird als vor der Sanierung.
  • Behaglichkeit und Komfort: Die thermische Behaglichkeit wird im Sommer und im Winter deutlich besser sein als zuvor.
  • Gesundheit, Qualität der Innenraumluft: Schadstoffbegehung vor Baubeginn, Produkt- und Chemikalienmanagement samt Auswahl unbedenklicher Materialien sorgen für die Erfüllung höchster Ansprüche bei der Qualität der Innenraum.
  • Barrierefreiheit: Bislang unerschlossene Allgemeinbereiche des Parlaments werden künftig barrierefrei erreichbar sein.

Robert Lechner, Leiter des Österreichischen Ökologie-Instituts und Vorsitzender der ÖGNB anlässlich der Übergabe der Planungszertifikate an Nationalratspräsidentin Doris Buris und im Beisein der Generalplaner Jabornegg & Pálffy (Architektur) und AXIS Ingenieurleistungen ZT GmbH sowie von Umweltminister Andrä Rupprechter, der die klimaaktiv-Auszeichnung übergab: „Gerade in Tagen wie diesen zeigt die Sanierung des Parlamentsgebäudes, dass auch denkmalgeschützte Bauwerke einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten können. Das Parlament wird dadurch zur „Botschafterin für Nachhaltiges Bauen“ und sendet ein wichtiges Signal an jene, die am Pariser Klimaschutzabkommen Zweifel anbringen. Es ist mir eine Freude, dass die ÖGNB und klimaaktiv dabei gemeinsam mit allen an der Planung Beteiligten für Qualitätssicherung und Nachhaltigkeit sorgen.“


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