Österreichische Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen

Ausschreibung Staatspreis Architektur und Nachhaltigkeit 2021

Einreichungen sind bis 31. Mai 2021 möglich.

Der Staatspreis wird für Gebäude in den Kategorien Sanierung und Neubau und gesamthaft für Siedlungen und Quartiere vergeben. Gesucht werden Beispiele einer umfassend klimaverträglichen und zukunftsorientierten Baukultur, die Effizienz, Versorgung, Mobilität, Nachverdichtung und sparsamen Boden- und Ressourcenverbrauch im städtischen und ländlichen Umfeld berücksichtigt. Die Kategorie für Siedlungen und Quartiere legt dabei den Fokus auf die Vernetzung mehrerer Gebäude im Sinne der oben angeführten Qualitäten.

Einreichfähig sind Bauten in Österreich, die zwischen Jänner 2018 und Mai 2021 fertiggestellt wurden. Zulässig sind alle Gebäudetypen und alle Nutzungsarten. Bewertet werden architektonische Qualität und Performance im Sinne der Nachhaltigkeit. Eine fossilfreie Wärme- und Energieversorgung der eingereichten Neubauten und Sanierungen wird im Sinne der Klimaneutralität 2040 vorausgesetzt.

Auslober ist das Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK) im Rahmen seiner Klimaschutzinitiative klimaaktiv.

Weitere Information & Online-Einreichung: www.klimaaktiv.at/staatspreis

Aktuelles und das Arbeitsprogramm der ÖGNB für 2021

ÖGNB 2021: Treibhausgasneutralität wird in System eingepflegt

Bereits im Jahr 2020 angekündigt, wird das Qualitätssicherungssystem der ÖGNB nun bis zum Sommer 2021 auch technisch auf Treibhausgasneutralität umgestellt. Neubauten dürfen dann keine direkt fossilen Wärmesysteme mehr besitzen, bei Bestandsobjekten und Sanierungen ist zumindest ein Sanierungsfahrplan zum Ausstieg aus Erdgas oder anderen fossilen Systemen zwingend vorzulegen.

klimaaktiv Partnerschaft: Quickcheck erfolgt ab Sommer 2021 automatisiert

Das vom Bund bereitgestellte Gebäudegütesiegel klimaaktiv Bauen und Sanieren liegt in sämtlichen Statistiken zur Gebäudebewertung ganz weit vorne, schrammte zum Jahreswechsel mit 988 bereits ausgezeichneten Gebäuden die magische 1.000er-Marke haarscharf. Im Jahr 2020 wurden die Weichen auf Treibhausgasneutralität gestellt, eine Entwicklung die von der ÖGNB begrüßt und als Anlass zur Vertiefung der Zusammenarbeit genommen wird.

EU Taxonomie: ÖGNB implementiert Vorgaben

Taxo .. was? Wie eine neue Wunderwaffe für mehr Nachhaltigkeit in der Wirtschaft geistert nun seit längerer Zeit rund um den von der neuen EU Kommission vorgestellten „Green Deal“ das Wort „Taxonomie“ durch praktisch jedes Segment der Wirtschaftswelt. Die Bau- und Immobilienwirtschaft ist davon nicht ausgenommen, mancherorts wird schon von „Taxonomie-Konformität“ gesprochen.

Hier finden Sie den Folder mit allen Arbeitsschwerpunkten im Detail und was wir sonst noch vorhaben.

Austrian Standards International

Konstituierende Sitzung zum Komitee 271 "Nachhaltigkeit von Bauwerken" im April 2021

Die wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen sowie das gesteigerte gesellschaftliche Bewusstsein im Bereich Nachhaltigkeit verfolgt Austrian Standards mit großem Interesse. Um dieser gesteigerten Bedeutung der Erarbeitung und Verfügbarmachung von Standards für die Umsetzung von Nachhaltigkeitsaspekten im Bauwesen hervorzuheben, wurde aus der – seit über 15 Jahre bestehenden – Arbeitsgruppe 011.04 „Anforderungen an nachhaltiges Bauen“ das

Komitee 271 „Nachhaltigkeit von Bauwerken“

gegründet. Der Fokus dieses neuen Komitees liegt in der Schaffung einheitlicher Regeln zur Umsetzung der Grundsätze nachhaltiger Entwicklung im Bauwesen. Die aktive Mitwirkung in der Gestaltung europäischer und internationaler Normen steht dabei ebenso im Vordergrund wie die Erstellung nationaler Anwendungsnormen und die Beobachtung von Normen und Richtlinien zwecks Koordinierung der Themen der Nachhaltigkeit von Bauwerken.

Mitglieder_innen in diesem Komitee sind Franziska Trebut (ÖGUT), Vinzenz Harrer (Harrer GmbH), Martin Aichholzer (MAGK Architektur), Bernd Strahammer (Strahammer.Die Holzbau GmbH), Robert Lechner (ÖÖI und ÖGNB), Karin Stieldorf (TU Wien), Johannes Kislinger (innovative gebäude Österreich), Peter Beneder (Xella) und Hildegund Figl (IBO).

Den Provisorischen Businessplan „Nachhaltigkeit von Bauwerken“ finden Sie hier.


Hier geht es zu älteren Kurzmeldungen der ÖGNB.

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