Österreichische Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen

Nachhaltigkeit hat einen Preis: Ausschreibung zum ÖGUT-Umweltpreis 2020 ist offen!

Die Österreichische Gesellschaft für Umwelt und Technik (ÖGUT) ruft Vorbilder, Pioniere und Innovator*innen auf, ihre Ideen und Projekte für Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit bei der 34. Auflage des ÖGUT-Umweltpreises ins Rennen zu schicken. Die Preisträger*innen in den fünf Kategorien dürfen sich auf insgesamt 22.000 Euro Preisgeld freuen.

Mit dem ÖGUT-Umweltpreis werden innovative Produkte, Dienstleistungen, Initiativen und Projekte gesucht, die sich mit großen Fragen unserer Zeit befassen, wie z. B.: Wie können wir unseren ökologischen Fußabdruck verkleinern? Wie schaffen wir die Bewältigung der Klimakrise? Wie stärken wir den sozialen Zusammenhalt? Die ÖGUT bietet den Nominierten und Preisträger*innen eine Bühne vor einer breiten Öffentlichkeit und Vernetzungsmöglichkeiten mit Nachahmer*innen, Neugierigen und künftigen Kooperationspartner*innen.

Die Kategorien:

Frauen in der Umwelttechnik (mit Unterstützung des BMK, Preisgeld EUR 5.000)
Frauen vor! Der ÖGUT-Umweltpreis für „Frauen in der Umwelttechnik" wird an Expertinnen im Bereich angewandter umweltbezogener Forschung und Technologieentwicklung in Österreich vergeben, die in einem schwierigen Umfeld ihre Kompetenz zeigen und Karriere machen.

Nachhaltige Kommune (mit Unterstützung des Städtebunds, Preisgeld EUR 5.000)
Städte und Gemeinden sind aufgrund der unmittelbaren Auswirkungen auf das Leben der Bürger*innen für eine nachhaltige Entwicklung Österreichs von besonderer Bedeutung. In dieser Kategorie werden vorbildhafte Projekte und Vorhaben auf kommunaler Ebene im Sinne einer umfassenden nachhaltigen Kommunalentwicklung ausgezeichnet.

Partizipation und zivilgesellschaftliches Engagement (mit Unterstützung des BMK, Preisgeld EUR 5.000)
Der ÖGUT-Umweltpreis dieser Kategorie zielt in zwei Richtungen: es werden herausragende Partizipationsprojekte und zivilgesellschaftliche Initiativen ausgezeichnet, in denen öffentliche Anliegen in innovativer und vorbildhafter Weise verhandelt und umgesetzt werden bzw. wurden.

Innovation und Stadt (mit Unterstützung des BMK, Preisgeld EUR 5.000)
Die höhere Nutzungs- und Infrastruktur­dichte in Städten birgt das Potenzial für eine sektorübergreifende Integration der Bereiche Energie, Verkehr, Gebäude, Wirtschaft und Landwirt­schaft. In dieser Kategorie stehen Projekte im Zentrum, die Dekarbonisierungsstrategien im urbanen Umfeld für diese Bereiche entwickeln und vorantreiben.

World without waste (mit Unterstützung von Coca-Cola, Preisgeld EUR 2.000)
Ausgezeichnet werden in dieser Kategorie Projekte und Unternehmen, die aktiv an der Reduktion des Abfallaufkommens in der Produktion arbeiten und dafür Lösungen für eine Produktion von morgen entwickelt haben.

Die Entscheidung über die Auszeichnungen wird von zwei unabhängigen Expert*innenjurys getroffen.

Ausschreibungsunterlagen und nähere Informationen zu den Kategorien

Bewerbungen sind bis 18. Oktober 2020 möglich.

Die Preisverleihung findet im Rahmen des ÖGUT-Jahresempfangs am 26. November 2020 statt – in welcher Form genau, wird der aktuellen Pandemie-Lage angepasst.

BauZ! Kongress 2021 "Im Quartier"– Call for Papers

Internationaler Kongress, 23.–25. März 2021 (im Anschluss an die B2B-Kooperationsbörse "Future of Building" der Außenwirtschaft Austria)

Die Corona-Pandemie hat die Bauwirtschaft aus einer jahrelangen Hochkonjunktur gerissen. Im selben Zeitraum sind Digitalisierung und Ökologisierung/Klimaschutz als Entwicklungsthemen auf EU-Ebene (European Green Deal) und auch durch die österreichische Bundesregierung ausgerufen worden.

BauZ! 2021, der 18. Wiener Kongress für zukunftsfähiges Bauen, begleitet den Neustart der Branche im Jahr 2021. An zwei Tagen werden zukunftsträchtige Lösungen und Konzepte präsentiert und mit heimischem und internationalem Publikum diskutiert.

Der BauZ! Kongress ist eine Zusammenarbeit des IBO mit Universitäten (TU Wien, BOKU, DU Krems), Fachhochschulen (FH Technikum), außeruniversitären Forschungseinrichtungen (ACR, Austrain Cooperative Research), WKO Außenwirtschaft (Future of Building), Wirtschaftsagenturen der Länder (ecoplus NÖ, Wiener Wirtschaftsagentur) sowie Business Finland.

Wir laden zu Beiträgen ein: Ihr Beitrag kann die Präsentation eines Bauvorhabens, einer Produktentwicklung oder einer (abgeschlossenen) Forschungsarbeit sein. Digitalisierung, BIM, Vorfertigung kann darin eine Rolle spielen, das Hauptthema aber sollte eines der folgenden Themen treffen:

1. Lebenswerte Quartiere
2. Plusenergie-Quartiere
3. Low-Tech-Prinzipien und Materialwahl für Neubau und Sanierungen im Quartier

Details finden Sie auf der Veranstaltungs-Webseite www.bauz.at

Beiträge können bis 1. Oktober 2020 online eingereicht werden: www.bauz.at/einreichung

Wir freuen uns auf Ihre Beiträge!

Ihr Kongress Team

IBO - Österreichisches Institut für Baubiologie und -ökologie
Alserbachstraße 5/8, 1090 Wien
Tel.: +43 1 3192005, Fax: +43 1 3192005-50
E-Mail: kongress@ibo.at, Web: www.ibo.at

Nach.Plan.Bauen fokussiert auf Nachhaltiges Bauen

Expert*innenbefragung bei Architekten, Planern und Stakeholdern

Was brauchen Planer*innen, Entscheidungsträger*innen, Berater*innen, Projektentwickler*innen damit in Zukunft nachhaltiger gebaut wird? Das Projekt Nach.Plan.Bauen will sie alle dabei unterstützen und lädt zwecks Bedarfserhebung zur Umfrage ein.

Know-how für den Bau ökologischer Gebäude
Das Bauen ist an sich eine Herausforderung, weil es lange dauert, viele Akteure und Materialien zusammenwirken, die Technik sich rasant entwickelt und die Anforderungen ständig steigen. Das gilt besonders für eine ökologisch nachhaltige Bauweise, sagt Martin Aichholzer, Studiengangsleiter FH Campus Wien – Department Bauen und Gestalten. Architektur – Green Building: „Nachhaltiges Bauen ist so komplex, dass es den Projektbeteiligten oft schwerfällt, den Überblick zu behalten. Mitunter führt das beim Hausbau dazu, dass man sich mit der Erfüllung der gesetzlichen Vorgaben zufriedengibt. Das ist aber wenig proaktiv. Es gibt viele Projekte, die schon vor 20 Jahren besser waren."

Wissensdrehscheibe an der FH Campus Wien
Die FH Campus Wien will deshalb eine Plattform schaffen, um den Austausch über Methoden zum ökologischen Bauen anzuregen und Know-how zu vermitteln. Mit dem Projekt Nach.Plan.Bauen werden zwei Ziele verfolgt: Zunächst wird Wissen gesammelt und offen zur Verfügung gestellt, weiters soll es im Rahmen eines komplementären, außeruniversitären Lehrplans vermittelt werden. Um den Bedarf für ein solches Curriculum zu erheben, geht das Projektteam dreigleisig vor.
In einer Workshop-Reihe wurden Architekten, Bauingenieure, Projektplaner und andere Stakeholder der Baubranche eingeladen, um in gemeinsamen Diskussionen den Bedarf für eine Wissensplattform zu nachhaltigem Bauen zu erheben. Mit der Umfrage, an der alle Interessierten aus der Branche teilnehmen können – und sollten! – wird nun der persönliche Bedarf ermittelt. In Experteninterviews werden die Ergebnisse anschliessend analysiert, um daraus einen Lehrplan gestalten.
Aichholzer, der als Studiengangsleiter auch dieses Projekt leitet, hat eine Vision: "Gemeinsam mit unseren Lektoren an der FH Campus Wien und externen Vortragenden wollen wir einen Kurs aufbauen, der im besten Fall einen Masterabschluss hat. Vorrangig ist jedoch, Wissen in sinnvollen Kursen an die richtigen Leute zu bringen. Vorstellbar wäre etwa ein 'Green Building'-Grundkurs und darauf aufbauende Kurse."

MA 23 fördert Nach.Plan.Bauen
Das Projekt wird gefördert von der MA23 – Wirtschaft, Arbeit und Statistik im Rahmen der 26. Ausschreibung der Fachhochschul-Förderrichtlinie „Stärkung der Wiener Fachhochschulen als regionale Wissensdrehscheibe“.

Links:
Zum Fragebogen
https://ww2.unipark.de/uc/NPB/

Zum Projekt Nach.Plan.Bauen
https://www.fh-campuswien.ac.at/forschung/forschung-und-entwicklung/forschungsprojekte/detail/nachplanbauen.html

Zum Projekt- und Studiengangsleiter Martin Aichholzer
https://www.fh-campuswien.ac.at/de/lehre/lehrende-von-a-z/personendetails/martin-aichholzer.html

www.expertenbefragung.com
1080 Wien, Lederergasse 2/2
0043 664 527 52 33
wirth@expertenbefragung.com

Aktionstage Nachhaltigkeit vom 18. Mai bis 8. Oktober

Vom 18. Mai bis 8. Oktober 2020 finden die österreichweiten „Aktionstage Nachhaltigkeit" statt. Ziel ist es, Menschen mit ihrem privaten oder beruflichen Engagement für eine nachhaltige Entwicklung vor den Vorhang zu holen und damit andere zu motivieren, ebenfalls aktiv zu werden.

Welche Änderungen gibt es zu den bisherigen Aktionstagen?

1. Verlängerter Initiativenzeitraum bis 8.Oktober 2020
Aufgrund der aktuellen Umstände rund um die Corona Krise wurde der Aktionstage Zeitraum verlängert und endet dieses Jahr gemeinsam mit der Europäischen Nachhaltigkeitswoche am 8.Oktober. Die Verlängerung ermöglicht, dass bereits geplante Veranstaltungen, welche in den Herbst verschoben wurden sowie das gerade zahlreich entstehende Engagement für Nachhaltige Entwicklung in Österreich sichtbar gemacht werden können!

2. Das Aktionstage Veranstaltungsprogramm wird zur Ideenplattform
Die Initiative Aktionstage Nachhaltigkeit wird in diesem Jahr zur großen Ideenplattform für neues, bestehendes und in Entstehung begriffenes Engagement! Neben klassischen Veranstaltungen wie z.B. Vorträgen, Workshops, Exkursionen etc. können auch Engagement und Ideen eingereicht werden, die keinen konkreten Termin haben bzw. die längerfristig umgesetzt werden.

Hier finden Sie weitere Informationen.

Eindrucksvoll präsentierte sich die nachhaltige Bauwirtschaft im Rahmen des Wiener Kongresses für zukunftsfähiges Bauen (BauZ):

Heuer bekamen 31 nachhaltige Gebäude ein Zertifikat der Österreichische Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (ÖGNB) und klimaaktiv Bauen und Sanieren von Bundesministerin Leonore Gewessler überreicht.

Unter den ausgezeichneten Bauprojekten befinden sich 20 aus dem Programm klimaaktiv Bauen und Sanieren und fünf Immobilien, die sowohl eine Gebäudebewertung nach klimaaktiv und ÖGNB besitzen. Vierzehn dieser Vorzeigeprojekte erhielten die klimaaktiv Plakette in Gold. Sie erfüllen damit die höchsten Anforderungen hinsichtlich Energieeffizienz, nachhaltiger Planung und Ausführung, Baustoffen und Konstruktion sowie Komfort und Raumluftqualität.

Drei weitere Gebäude wurden mit dem klimaaktiv SILBER-Standard und acht mit der Bronze-Plakette ausgezeichnet. Sie zählen damit zu den über 870 Gebäuden in ganz Österreich, die das klimaaktiv Gütesiegel tragen. Weitere sechs Bauprojekte wurden nach dem Bewertungssystem der ÖGNB ausgezeichnet.

Bilder und Infos zu den Projekten sowie die Broschüre finden Sie hier

Klimaneutrale Gebäude schon heute?

Bei den klimaaktiv Tagen Niederösterreich am 15. April und vom 8. bis 9. Oktober 2020 in St. Pölten erfahren Sie, wie und nach welchen Kriterien ein klimaneutrales Gebäude geplant und bilanziert wird.

Am Vormittag des 15. April präsentieren Expertinnen und Experten Aktuelles aus Forschung und Praxis zur Dekarbonisierung des Gebäudesektors. Am Nachmittag führen Planer, Ausführende und Bauherren unter fachlicher Begleitung eine Selbstdeklaration eines Bauprojektes nach dem klimaaktiv Gebäudestandard durch. Die Teilnahme am 15. April 2020 ist für alle Interessierten gegen Anmeldung kostenlos.

Das gesamte Programm und die Anmeldung zum Online-Seminar finden Sie hier !

Info und Kontakt

Mag. Peter Haftner
0676 8368 8582
peter.haftner@enu.at
www.enu.at/event?eventid=5738

DI Wolfgang Stumpf
0699 1920 8564
wolfgang.stumpf@donau-uni.ac.at
www.donau-uni.ac.at/dbu/klimaneutralegebaeude

2nd International Sustainable Energy Conference – ISEC 2020: Conference for Renewable Heating and Cooling in Integrated Urban and Industrial Energy Systems

14 - 16 October 2020 Congress Graz, Austria

In order to implement the agreement on global warming reached at the UN climate change conference in Paris, in December 2015, an almost complete phasing out of fossil energy supply is required by 2050. This presents enormous challenges for the society, but also offers a lot of opportunities for research and industry to make a global contribution to this change.

The International Sustainable Energy Conference - ISEC 2020, organized by AEE INTEC, sees itself as a promoter for innovative ideas in the areas of renewable energy systems and resource efficiency and is intended to be a forum for research, industry and energy policy. With this ISEC 2020 intends to contribute to the challenges as described above.

Contact: isec2020@aee.at
https://www.aee-intec-events.at/welcome.html

ISEC 2020 - a forum for research, business and energy policy


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